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Für eine erfolgreiche Behandlung
  • Das Kind muss motiviert sein und an der Behandlung aktiv teilnehmen
  • Während des Alarms muss das Kind ganz wach werden (bewusst sein). Eine erwachsene Person muss das Kind aufnehmen, mit ihm sprechen, so dass es sich am nächsten Morgen daran erinnern kann
  • Das Kind soll nur einmal in der Nacht geweckt werden, um unnötigen Stress zu verhindern
  • Bevor Sie die Behandlung beginnen, ist es besser, einen Arztbesuch zu machen, um organische Ursachen des Bettnässens auszuschliessen.
Was Sie wissen müssen, bevor Sie mit der Behandlung beginnen

Wenn Sie sich für den AntiNass entscheiden, wählen Sie eine Methode, die auf einem Lernprozess basiert, um Ihr Kind zu heilen. Unser elektronischer Weckapparat wird ihm dazu verhelfen, den natürlichen Reflex zu erlangen, durch den es sein unabsichtliches nächtliches Einnässen beherrschen kann. Dank diesem Training wird es bald stolz sein, ein trockenes Bett zu haben.
Indem Sie sich für eine Behandlung mit unserem elektronischen Weckapparat entschliessen, wählen Sie gleichzeitig auch die Methode, welche die grösste Erfolgsquote und am wenigsten Rückfälle aufweist. Jetzt müssen Sie nur noch ein wenig Geduld und Ausdauer haben, so dass Ihr Kind wieder Selbstvertrauen gewinnen und glücklich werden kann.


Ablauf der Behandlung
  • Während der ersten Nächte tritt meistens keine grosse Veränderung ein
  • Nach ca. 2 Wochen erwacht das Kind leichter durch den Alarm, daher ist auch die Urinmenge geringer
  • In den folgenden Wochen werden die "trockenen" Nächte häufiger
  • Nach mindestens 3 "trockenen", aufeinander folgenden Wochen, ist die Kur normalerweise abgeschlossen, wenn vom Arzt nicht anders verordnet
  • Die Dauer der Kur ist von Kind zu Kind sehr verschieden. Im Durchschnitt dauert sie zwischen 6 und 12 Wochen.

Wenn die Kur nicht gemäss obenstehenden Richtlinien verläuft, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Beim nächtlichen Einnässen


Ihr Verhalten und die Art und Weise wie Sie eingreifen, werden für den Erfolg der Behandlung bestimmend sein. Die wichtigen Punkte, um Ihre Kur erfolgreich abzuschliessen :

  • Bei den ersten Urintropfen wird der Alarm ausgelöst (Ton + Blinklicht)
  • Wecken Sie Ihr Kind sofort und sagen Sie ihm, es solle sofort den Urin zurückhalten (cf. Reflex). Um sich aufs Beste vorzubereiten, kann es vor dem Einschlafen schon daran denken
  • Während dem Sie es wecken, stellen Sie bitte den Alarm nicht sofort ab bis es das, was passiert, vollkommen bewusst miterlebt, denn die meisten enuretischen Kinder schlafen sehr tief. Es ist wichtig, am nächsten Morgen zu kontrollieren, ob es sich an das Aufstehen erinnert
  • Entfernen Sie den Nässefühler (a). Sie müssen ihn unbedingt vom Sender (b) trennen, sonst entladen sich die Batterien
  • Entfernen und werfen Sie das Schutzfliess weg (es muss jeden Tag gewechselt werden, um Fehlalarm zu verhindern)
  • Spülen Sie den Nässefühler unter fliessendem Wasser und tupfen Sie ihn trocken
  • Reinigen Sie den Sender mit einem feuchten Lappen (nicht unter fliessendem Wasser!)
  • Schalten Sie den Empfänger aus (< Off >). Schalten Sie ihn erst am nächsten Abend wieder ein
  • Tragen Sie das Resultat der Nacht auf dem Diagramm ein.

Setzen Sie den Apparat für den restlichen Teil der Nacht nicht mehr ein (siehe "Fragen - Antworten")

Fragen - Antworten

Ist es sinnvoll unserem Kind ab Ende Nachmittag nichts mehr zu trinken zu geben ?
Nein ! Ändern Sie die Ess- und Trinkgewohnheiten des Kindes nicht.

Müssen wir unser Kind vor dem Alarm des elektronischen Weckapparates aufnehmen ?
Nein ! Es soll erst beim Einnässen geweckt werden, das automatisch durch den Alarm angezeigt wird.

Was tun, wenn der Alarm losgeht, aber unser Kind nicht von selbst erwacht ?
Am Anfang der Behandlung hört das Kind meistens den Alarm nicht, weil es sehr tief schläft. Aber um mit der Behandlung Erfolg zu haben, muss es schnell und ganz geweckt werden, dann soll es die Blase auf der Toilette fertig leeren. Darum ist es sehr wichtig, dass eine erwachsene Person das Kind aufnimmt, mit ihm spricht, ihm das Gesicht wäscht oder irgend etwas macht, ohne das Kind zu erschrecken, so dass es diesen Moment bewusst miterlebt. Ihre Kontrolle, um zu wissen, ob Sie es gut geweckt haben : Es muss sich am nächsten Morgen daran erinnern können !

Unser Kind nässt mehrmals in der gleichen Nacht. Muss man es mehrmals wecken ?
Nein ! Wecken Sie es nur beim ersten Alarm. Somit gewähren Sie ihm genügend Schlaf und verhindern unnötigen Stress für Sie selbst wie für Ihr Kind. Ein Kind, das nur einmal pro Nacht geweckt wird, lernt genau so gut, den Reflex zu entwickeln, durch den es seinen Urin zurückhalten kann. Erklären Sie ihm, dass es in einem Lernprozess ist und dass sein Einnässen sich gegen den Morgen verschieben wird, weil es immer länger zurückhalten kann.

Unser Kind nässt nicht jede Nacht. Hat es auch Chancen, seine Behandlung erfolgreich abzuschliessen ?
Ja ! Wir empfehlen Ihnen, ihm abends ein wenig mehr zu trinken zu geben, so dass es jede Nacht "trainieren" kann.

Ab und bis zu welchem Alter kann man das AntiNass System einsetzen ?
Es kommt auf die Reife des Kindes an, aber vorzugsweise nicht vor vollendetem 5. Lebensjahr. Es gibt dagegen keine obere Grenze.

Wir haben gleich zwei enuretische Kinder. Wie müssen wir vorgehen ?
Die Kinder müssen einzeln behandelt werden, vorzugsweise eines nach dem anderen. Indem Sie Ihre Energie und Ihre Aufsicht nur auf ein Kind konzentrieren, wird es sich psychologisch unterstützt und aufgewertet fühlen. Und für Sie wird es im Umgang einfacher sein. Zudem sollte vermieden werden, dass das zweite Kind sich angewöhnt, den Alarm zu einem Zeitpunkt zu hören, der nicht mit seinem eigenen Einnässen übereinstimmt.

Sollen wir den Bettnässer bestrafen ?
Nein ! Im Gegenteil. Sie müssen ihn motivieren und ermutigen, aktiv an seiner Behandlung teilzunehmen.

Sollen wir unser Kind während der Behandlung mit dem AntiNass weiterhin wickeln ?
Aus psychologischen Gründen wird abgeraten, es weiterhin zu wickeln. Da es an seiner Behandlung aktiv teilnimmt, zeigt es, dass es sich verantwortlich fühlt und "gross" werden will. Das Kind weiterhin wickeln, würde soviel bedeuten, wie es im Babystadium behalten zu wollen. Es kann aber sein, dass, wenn man nicht regelmässig waschen kann, die Situation so zwingend wird, dass man doch besser die Windeln beibehält.


  


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